Akupunkturpunkte

Akupunktur

Es gibt 12 Hauptmeridiane und 8 Extrameridiane, die über den ganzen Körper verteilt sind – insgesamt gibt es allerdings über 1000 Punkte, die für die Akupunktur genutzt werden können. Der elektrische Widerstand ist an diesen Stellen um bis zu 85 Prozent niedriger und die Akupunkturpunkte befinden sich zudem auch an jenen Stellen der Haut, an der kleinste Gefäße und Nerven gut erreichbar sind. Bei den Akupunkturpunkten unterscheidet man darüber hinaus auch noch zwischen den Fern- und Nahpunkten, bei den Nahpunkten handelt es sich um solche Stellen, die nah am Krankheitsherd liegen und die Fernpunkte sind dementsprechend weiter weg. Es gibt auch spezielle Formen der Akupunktur, bei der die verschiedenen Körperstellen in Form von kleinen Zonen auf eine andere Körperregion projiziert werden – Beispiel: Am Kopf und auch am Fuß befinden sich  Akupunkturpunkte, die direkt für verschiedene Organe und anderen Regionen des Körpers zuständig sind. Die Akupunktur wird auch zur Stimulation der Muskeln eingesetzt.

Es gibt Nadeln, die für die Akut-Behandlung gedacht sind und auch solche, die für mehrere Tage in der haut verbleiben können – hier spricht man dann von einer permanenten Akupunkturwirkung. Alternativ kann man statt Akupunkturnadeln auch Stimulationsgeräte einsetzen, die die jeweiligen Akupunkturpunkte reizen . Zum einen gibt es elektrische Stimulationsgeräte, die dafür sorgen dass Strom durch Elektroden auf die Akupunkturpunkte trifft, zum anderen werden auch Lasergeräte zu diesem Zwecke eingesetzt. Das Punktsuchgerät hilft dabei, die Akupunkturpunkte zu finden, indem es den elektrischen Widerstand der Haut misst, der an den betreffenden Stellen ja deutlich geringer ist als an der restlichen Hautoberfläche. Im Handel findet man auch Geräte für den Hausgebrauch, dabei handelt es sich um handliche Geräte, die über eine Sonde verfügen. Diese hilft zum einen dabei, die Akupunkturpunkte zu finden und ist auch in der Lage, diese dann zu stimulieren.